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Die Nummer ist oft wichtiger als der Tarif. Portierung vor Kündigung — sonst ist sie weg.

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Inhalt dieser Seite
  1. Kann ich meine Festnetznummer mitnehmen?
  2. Was kostet die Rufnummernmitnahme?
  3. Welche Daten brauche ich für die Portierung?
  4. Wie läuft die Rufnummernmitnahme Schritt für Schritt ab?
  5. Wann sollte ich den alten Vertrag kündigen?
  6. Was passiert mit meiner Nummer bei einem Umzug?
  7. Warum wird eine Portierung abgelehnt?
  8. Checkliste vor der Bestellung
  9. Wann passt das Angebot nicht?
  10. Häufige Fragen
Kurz gesagt

Ja, Sie können Ihre Festnetznummer mitnehmen. Seit 1. Dezember 2021 ist die Rufnummernmitnahme für Verbraucher kostenlos. Sie brauchen den bisherigen Anbieter, Vorwahl und Rufnummer, und der Inhaber muss übereinstimmen. Kündigen Sie den alten Vertrag nicht vorab selbst. Bei einem Umzug in ein anderes Ortsnetz bleibt die Nummer in der Regel nicht erhalten.

Redaktion festnetzangebot.de · aktualisiert am 30.10.2026

Kann ich meine Festnetznummer mitnehmen?

Ja, bei einem Anbieterwechsel dürfen Sie Ihre bisherige Festnetznummer in der Regel behalten. Dieser Vorgang heißt Rufnummernmitnahme oder Portierung. Der neue Anbieter beantragt die Übertragung bei Ihrem bisherigen Anbieter. Sie müssen sich nicht selbst darum kümmern.

Bei festnetzangebot.de wählen Sie im Formular, ob Sie eine neue Nummer möchten oder Ihre bisherige mitnehmen. Telefonanbieter und Vertragspartner ist die Paketsparer GmbH, Berlin. Die Nummer hat nach außen eine normale Ortsvorwahl, die Gespräche laufen aber über das Mobilfunknetz.

Wichtig: Die Nummer bleibt in der Regel nur innerhalb ihres bisherigen Vorwahlbereichs erhalten.

Was kostet die Rufnummernmitnahme?

Für Verbraucher ist die Rufnummernmitnahme seit 1. Dezember 2021 kostenlos. So regelt es das Telekommunikationsgesetz (TKG). Es gibt also keine Portierungsgebühr, auch nicht beim Anbieter, den Sie verlassen.

Zusätzlich fallen bei uns die normalen Vertragskosten an. Eine Anschlussgebühr gibt es nicht (0 €). Beispiel: Ihre Mutter nimmt ihre Nummer mit, bekommt Tarif 1 und die Telefonbox. Dann zahlt sie in 24 Monaten 24 x 9,95 € = 238,80 €, dazu einmalig 79,90 € für die Box und 6,95 € Versand. Das ergibt 325,65 € insgesamt.

Beispiel über 24 MonateMonatlichGerätVersandGesamt
Tarif 1 mit Telefonbox24 x 9,95 € = 238,80 €79,90 €6,95 €325,65 €
Tarif 1 nur SIM-Karte24 x 9,95 € = 238,80 €0 €0 €238,80 €
Tarif 2 mit Gigaset Comfort 600 SIM24 x 19,95 € = 478,80 €69,90 €6,95 €555,65 €

Welche Daten brauche ich für die Portierung?

Für die Mitnahme brauchen Sie vier Angaben, und sie müssen exakt stimmen. Am besten halten Sie die letzte Rechnung Ihres bisherigen Anbieters bereit. Dort steht fast alles.

  • Name des bisherigen Anbieters
  • Vorwahl, zum Beispiel die Ortsvorwahl Ihrer Stadt
  • Rufnummer ohne Vorwahl
  • Inhaber des bisherigen Anschlusses, genau so geschrieben wie im Vertrag
  • Bei mehreren Nummern: nur die Nummer angeben, die Sie wirklich mitnehmen wollen

Der Inhaber im neuen Vertrag muss mit dem Inhaber des alten Anschlusses übereinstimmen.

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Wie läuft die Rufnummernmitnahme Schritt für Schritt ab?

Die Bestellung geht in vier Schritten direkt auf der Seite. Die Portierung selbst läuft danach zwischen den Anbietern.

  1. Tarif und Gerät wählen, zum Beispiel Telefonbox, Gigaset Comfort 600 SIM, Tischtelefon Simvalley oder nur SIM-Karte.
  2. Bei „Rufnummer“ die Mitnahme der bisherigen Nummer wählen und die oben genannten Daten eintragen.
  3. Persönliche Daten eingeben. Sie können für eine andere Person bestellen und eine abweichende Lieferadresse angeben.
  4. Alles prüfen und absenden. Danach wird die Übertragung der Nummer vorbereitet.
  5. Das Gerät oder die SIM-Karte kommt per Post. Strom und ausreichender Mobilfunkempfang am Aufstellort sind nötig. Router, Techniker oder Hausanschluss brauchen Sie nicht.

Wann sollte ich den alten Vertrag kündigen?

Kündigen Sie den alten Vertrag nicht auf eigene Faust vorab. Lassen Sie ihn über die Portierung beenden oder warten Sie die Portierung ab. Wird der alte Anschluss abgeschaltet, bevor die Nummer übertragen ist, kann die Nummer verloren gehen.

Beachten Sie auch die Laufzeit des alten Vertrags. Läuft er noch, klären Sie das Vertragsende vorher. Die Portierung soll möglichst nahtlos zum Ende des alten Vertrags erfolgen. Eine kurze Unterbrechung ist trotzdem möglich. Planen Sie das ein, besonders wenn Sie auf das Telefon angewiesen sind.

Ist die Nummer schon weg, hilft die Seite alte Telefonnummer wiederbekommen weiter. Für die Übergangszeit können Sie eine Rufumleitung auf das Handy einrichten.

Was passiert mit meiner Nummer bei einem Umzug?

Eine Festnetznummer ist an das Ortsnetz gebunden. Bleiben Sie im selben Vorwahlbereich, können Sie die Nummer in der Regel behalten. Ziehen Sie in einen Ort mit anderer Vorwahl, geht das normalerweise nicht. Dann bekommen Sie eine neue Nummer mit neuer Vorwahl.

Beispiel: Eine Frau zieht innerhalb ihrer Stadt vom Einfamilienhaus ins betreute Wohnen. Die Vorwahl bleibt gleich, die Nummer meist auch. Zieht sie zu ihrer Tochter in eine andere Stadt, ändert sich die Vorwahl. Informieren Sie dann Familie, Arzt und Apotheke rechtzeitig über die neue Nummer. Ob in Ihrem Fall eine Ausnahme möglich ist, klären Sie vor der Bestellung.

Warum wird eine Portierung abgelehnt?

Der häufigste Grund sind abweichende Angaben. Schon eine andere Schreibweise des Namens oder eine falsche Vorwahl kann reichen. Prüfen Sie die Daten deshalb vor dem Absenden mit der alten Rechnung.

Typisch ist dieser Fall: Der alte Vertrag läuft noch auf den Namen des Ehemanns, bestellt wird aber auf den Namen der Ehefrau. Das passt nicht zusammen. Klären Sie vorab mit dem bisherigen Anbieter, wie der Inhaber geändert wird.

Typischer FehlerSo vermeiden Sie ihn
Name weicht abSchreibweise exakt wie im alten Vertrag eintragen
Adresse weicht abAnschrift des bisherigen Anschlusses prüfen, Lieferadresse separat angeben
Falsche Vorwahl oder NummerMit der letzten Rechnung abgleichen
Alter Vertrag schon gekündigtPortierung abwarten, nicht vorab abschalten lassen

Checkliste vor der Bestellung

Mit dieser Liste vermeiden Sie die meisten Probleme. Angehörige können sie gemeinsam mit den Eltern abhaken.

  • Letzte Rechnung des bisherigen Anbieters liegt vor
  • Inhaber, Vorwahl und Rufnummer sind geprüft
  • Kein Umzug in einen anderen Vorwahlbereich geplant
  • Alten Vertrag nicht selbst vorab abschalten
  • Strom und Mobilfunkempfang am Aufstellort sind vorhanden
  • Gerät passt zur Person: große Tasten, Notruftaste oder vorhandenes Telefon

Wann passt das Angebot nicht?

Das Angebot enthält kein Internet und kein Datenvolumen. Wenn Sie auch Internet brauchen, passt es nicht. Dafür gibt es den DSL-Vergleich auf dslvertrag.de. Reine Telefonanschlüsse ohne Internet werden bei den großen Konzernen für Neukunden kaum noch angeboten, meist gibt es Kombi-Pakete.

Haben Sie ein Hausnotrufgerät, fragen Sie vorher beim Hausnotruf-Anbieter, ob es mit Telefonbox oder SIM funktioniert. Das hängt vom Gerät ab. Wie es mit dem Kupfernetz weitergeht, steht auf der Seite Kupferabschaltung. Es gibt keinen einheitlichen bundesweiten Stichtag, Betroffene werden vorher informiert.

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Häufige Fragen

Kann ich meine Festnetznummer mitnehmen?

Ja, in der Regel können Sie Ihre bisherige Festnetznummer zu einem neuen Anbieter mitnehmen. Sie geben bei der Bestellung bisherigen Anbieter, Vorwahl, Rufnummer und Inhaber an. Die Nummer bleibt meist nur innerhalb des bisherigen Vorwahlbereichs erhalten. Bei einem Umzug in ein anderes Ortsnetz bekommen Sie normalerweise eine neue Nummer.

Was kostet die Rufnummernmitnahme?

Für Verbraucher ist die Rufnummernmitnahme seit 1. Dezember 2021 kostenlos (TKG). Bei festnetzangebot.de kommt keine Anschlussgebühr dazu (0 €). Sie zahlen den Tarif ab 9,95 € im Monat, bei Bedarf einmalig das Gerät und 6,95 € Versand. Bei Nur-SIM-Karte entfällt der Versand.

Kann ich meine Nummer behalten, wenn ich in eine andere Stadt ziehe?

In der Regel nicht. Festnetznummern sind an das Ortsnetz gebunden und bleiben nur innerhalb ihres Vorwahlbereichs erhalten. Ziehen Sie in einen Ort mit anderer Vorwahl, bekommen Sie meist eine neue Nummer. Informieren Sie dann früh Familie, Ärzte und Nachbarn. Fragen Sie vor der Bestellung nach, ob Ihr Fall eine Ausnahme zulässt.

Wann soll ich meinen alten Telefonvertrag kündigen?

Kündigen Sie nicht vorab selbst und lassen Sie den Anschluss nicht abschalten. Lassen Sie den alten Vertrag über die Portierung beenden oder warten Sie die Portierung ab. Sonst kann die Nummer verloren gehen. Prüfen Sie außerdem, wann der alte Vertrag regulär endet, damit keine Lücke entsteht.

Kann ich die Nummer mitnehmen, wenn der Vertrag auf eine andere Person läuft?

Das ist schwierig, denn der Inhaber muss übereinstimmen. Läuft der alte Anschluss auf den Ehepartner oder ein Elternteil, bestellen Sie auf dessen Namen oder lassen vorher den Inhaber beim bisherigen Anbieter ändern. Fragen Sie dort nach, welche Nachweise nötig sind.

Kann ein Angehöriger die Portierung für mich beauftragen?

Ja, Sie können für eine andere Person bestellen, zum Beispiel Kinder für ihre Eltern. Auch eine abweichende Lieferadresse ist möglich. Wichtig ist, dass die Angaben zur bisherigen Nummer und zum Inhaber exakt stimmen. Halten Sie dafür die letzte Rechnung des bisherigen Anbieters bereit.

Brauche ich für die mitgenommene Nummer Router oder Internet?

Nein. Sie stecken die SIM-Karte in die Telefonbox oder ein passendes Telefon. Die Gespräche laufen über das Mobilfunknetz, die Nummer wirkt nach außen wie ein normaler Festnetzanschluss. Es braucht keinen Router, keinen Techniker und keinen Hausanschluss. Nötig sind Strom und ausreichender Mobilfunkempfang am Aufstellort.

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